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Haus des Holzhandwerkers (Haus 4)

Errichtung: 882
Nutzungsdauer: unbekannt
Größe: 5,2 m x 3,55 m (max.)/ ca. 17 qm
 
Konstruktion: Palisadenbau
Die Wand besteht aus unterschiedlich langen Spaltbohlen, die jeweils so tief eingeschlagen sind, dass sie eine einheitliche Oberkante bilden. Darauf ist das Dach gestellt. Dieses wird – im Gegensatz zu den anderen Konstruktionen – von allen Hölzern gleichermaßen getragen.

Besonderheiten: In einer Wandbohle wurde ein kleines Fenster eingeschnitten, das in seiner Größe und Form exakt einem in Haithabu gefundenen Fenster entspricht. Ebenfalls im Haithabu des 9. Jahrhunderts nachgewiesen sind kleine Fenster, die in das Flechtwerk der Wand eingeschnitten wurden (Häuser 1, 2 und 7). Haus 5 zeigt Fenster, wie sie für jüngere Konstruktionen vorstellbar sind.

Einrichtung: Holz war in Haithabu ein vielfältig genutzter Werkstoff. Nicht nur Teller, Becher und Schalen wurden daraus gearbeitet, sondern auch Einrichtungsgegenstände wie Truhen und Tröge. In diesem Haus sind, neben den Produkten, unterschiedliche Rohmaterialien und Werkzeuge zu sehen.

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