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Die wilden Stauden der Wikinger

Kochbücher aus jener Zeit in Haithabu gibt es nicht. Auch keine Kräuterbücher oder überlieferte Rezepte. Aufgrund zahlreicher Funde wissen wir jedoch, welche Pflanzen die Siedler von Haithabu gesammelt haben. Zudem gibt es für Archäologen und Archäobotaniker viele Hinweise, aus denen sich Rückschlüsse ziehen lassen, wofür die Menschen die wilden Stauden genutzt haben. Wir stellen Ihnen 5 der beliebtesten vor.

Schlangenlauch

Lauch

Ob zu Suppe verarbeitet, in einer Gemüsepfanne oder oder oder. Wir alle kennen Lauch. So viele Rezepte, wie es gibt, so häufig tauchen Lauchgewächse im Laufe der Geschichte auch in Anekdoten, Geschichten und Sagas auf. In der „Olafs saga helga“ zum Beispiel geht es um die Bedeutung des Lauchs für diagnostische Zwecke. Darin braut eine Heilkundige ein Gemisch aus Lauch und Kräutern, gibt einem Kranken davon zu essen und will anhand des Geruchs, der aus der Wunde kommt, erkennen, ob es eine tödliche Wunde ist…

Engelwurz

Engelwurz

Die echte Engelwurz ist eine der ältesten bekannten Nutzpflanzen im Norden Europas. Aufgrund des hohen Vitamin-C-Gehaltes war sie sehr geschätzt. Noch heute werden ihre zarten Blätter in Salaten verarbeitet. Ihre Wurzel ist in fast jedem Magenbitter zu finden. In altnordischen Gesetzestexten wird sogar einen schwere Strafe festgelegt für diejenigen, die anderen Engelwurz aus dem Garten stehlen.

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