In diesem zweitägigen Kursus entsteht unter fachkundiger Anleitung Schritt für Schritt ein Rundschild – von der rohen Planke aus Lindenholz bis hin zum fertigen Schild. Die Teilnehmenden arbeiten mit weitgehend historischen Werkzeugen und traditionellen Techniken. Ziel ist ein funktionaler, historisch nachvollziehbarer Rundschild, der sowohl handwerklich als auch optisch überzeugt. Der Workshop richtet sich an alle ab 16 Jahren, die Interesse an historischem Handwerk, Reenactment oder experimenteller Archäologie haben. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich – handwerkliche Neugier und Freude am Arbeiten mit traditionellen Materialien genügen.
Programm Tag 1, 16.07.2026
Der erste Tag startet mit einer kurzen Einführung in das frühmittelalterliche Werkzeugsortiment. Anschließend werden die Eigenschaften von Holz sowie der fachgerechte und materialschonende Umgang damit erläutert. Im praktischen Teil erfolgt die Herstellung des Schildrohlings: Die einzelnen Planken werden verleimt, zugesägt und abgezogen. Abschließend wird der Rohling zum Rand hin ausgeschliffen, um die typische Schildform zu erzeugen und mit Ziegenhaut zu bespannen.
Programm Tag 2, 13.08.2026
Der zweite Tag beginnt mit einem Rundgang im Freigelände, bei dem die Verwendung des Baumaterials Holz im Frühmittelalter anschaulich erläutert wird. Anschließend erfolgt die Fertigstellung des Schilds: Die Löcher zur Randbefestigung werden gebohrt und der Schildrand anschließend vernäht. In einem letzten Arbeitsschritt wird der Schild mit einem geschmiedeten Schildbuckel und einem stabilen Griff versehen.
Erwachsene, Jugendliche
Tobias Molz
Landesmuseen SH
Kosten: 295 € p.P. (inkl. Material und zzgl. Museumseintritt). Anmeldung unter: www.schildwerkstatt.de/Kurse. Bitte denken Sie daran, sich Verpflegung für den Tag mitzubringen. Der Museumseintritt ist nicht in der Kursgebühr enthalten und nur einmal am ersten Tag zu entrichten.
Der Museumsparkplatz befindet sich an der Haddebyer Chaussee / B76. Die Veranstaltung findet bei den Wikinger Häusern Haithabu im Freigelände statt. Bitte planen Sie vom Museumsparkplatz bis zu den Häusern daher ca. 20 Minuten Fußweg ein.
295 € (inkl. Material)
zzgl. Eintritt
In diesem Tageskursus bauen die Teilnehmenden Schritt für Schritt einen hölzernen Rundschild mit einem Durchmesser von ca. 80 cm. Nach dem Schleifen der Schildfläche werden die Ränder mit Rohhautleder verstärkt. Auf der Rückseite werden hölzerne Griffe angebracht, in die vorbereitete Öffnung in der Mitte wird ein handgeschmiedeter Buckel eingelassen. Und wer möchte, verpasst seinem Schild später zuhause die passende Bemalung. Während des Workshops werden umfassende Einblicke in wikingerzeitliche Handwerkstechniken vermittelt.
Erwachsene, Jugendliche
Tobias Molz
Landesmuseen SH
An diesem eintägigen Workshop können bis zu 5 Personen teilnehmen. Kosten: 190 € p.P. (inkl. Material und zzgl. Museumseintritt). Anmeldung unter: www.schildwerkstatt.de/Kurse. Bitte denken Sie daran, sich Verpflegung für den Tag mitzubringen.
Der Museumsparkplatz befindet sich an der Haddebyer Chaussee / B76. Die Veranstaltung findet bei den Wikinger Häusern Haithabu im Freigelände statt. Bitte planen Sie vom Museumsparkplatz bis zu den Häusern daher ca. 20 Minuten Fußweg ein.
195 € (inkl. Material)
zzgl. Eintritt
Neben Einblicken in den wikingerzeitlichen Alltag stehen Hand- und Holzarbeiten nach Haithabufunden auf dem Programm. Monique Schork zeigt u.a. auch eine besondere Handarbeitstechnik, die als Sprang bezeichnet wird und mindestens schon seit der Bronzezeit belegt ist. Damit lassen sich netzartige Geflechte fertigen, die als Haarnetz, Fischernetze, Beutel oder Gürtel verwendet werden können. Der Begriff Sprang stammt aus dem Schwedischen. Wer mehr darüber erfahren möchte, schaut vorbei!
Ein kleiner Hinweis: Auch Wikinger brauchen Pausen. Bei unseren Wikingern handelt es sich zumeist um Freiwillige, die uns in ihrer Freizeit unterstützen. Bitte haben Sie daher Verständnis, dass die Vorführung nicht durchgehend präsentiert werden kann.
Erwachsene, Familien, Jugendliche, Kinder
Monique Schork
Landesmuseen SH
Der Museumsparkplatz befindet sich an der Haddebyer Chaussee / B76. Die Veranstaltung findet bei den Wikinger Häusern Haithabu im Freigelände statt. Bitte planen Sie vom Museumsparkplatz bis zu den Häusern daher ca. 20 Minuten Fußweg ein.
normaler Eintrittspreis, siehe Besuch
Dass Thor und Odin in Haithabu wohlbekannt waren, zeigen verschiedene Funde, wie zum Beispiel kleine Thorshammer-Amulette, die im Museum ausgestellt sind. Odin war der höchste Gott in der nordischen Mythologie und galt dort als Göttervater. Thor war der Sohn Odins, der mit seinem von Ziegen gezogenen Wagen über den Himmel donnerte. Sein Markenzeichen war sein Hammer Mjölnir, der nach jedem Wurf von alleine in seine Hand zurückkehrte. Es gab jedoch noch viele weitere Götter, die im Leben der Wikinger eine große Rolle spielten. Kinder erkunden gemeinsam mit den (Groß-)Eltern die Wikinger-Häuser und hören spannende Geschichten von Thor, Odin und anderen Göttern. Zum Abschluss wird ein Amulett zum eigenen Schutze gestaltet.
Kinder, Familien
Claudia Ziegeler
Landesmuseen SH
8 bis 12 Jahre
Der Museumsparkplatz befindet sich an der Haddebyer Chaussee / B76. Die Veranstaltung findet bei den Wikinger Häusern Haithabu im Freigelände statt. Bitte planen Sie vom Museumsparkplatz bis zu den Häusern daher ca. 20 Minuten Fußweg ein.
+49 (0) 4621 813 122, service@landesmuseen.sh
120 min.
10 € (mit der kostenlos erhältlichen Museumscard für Kinder: 5 €). Bei Besuch mehrerer Ferienspäße in derselben Woche zahlen erw. Begleitpersonen am 1. Tag 10 €, danach nur 5 € pro Tag.
Dass Thor und Odin in Haithabu wohlbekannt waren, zeigen verschiedene Funde, wie zum Beispiel kleine Thorshammer-Amulette, die im Museum ausgestellt sind. Odin war der höchste Gott in der nordischen Mythologie und galt dort als Göttervater. Thor war der Sohn Odins, der mit seinem von Ziegen gezogenen Wagen über den Himmel donnerte. Sein Markenzeichen war sein Hammer Mjölnir, der nach jedem Wurf von alleine in seine Hand zurückkehrte. Es gab jedoch noch viele weitere Götter, die im Leben der Wikinger eine große Rolle spielten. Kinder erkunden gemeinsam mit den (Groß-)Eltern die Wikinger-Häuser und hören spannende Geschichten von Thor, Odin und anderen Göttern. Zum Abschluss wird ein Amulett zum eigenen Schutze gestaltet.
Kinder, Familien
Claudia Ziegeler
Landesmuseen SH
8 bis 12 Jahre
Der Museumsparkplatz befindet sich an der Haddebyer Chaussee / B76. Die Veranstaltung findet bei den Wikinger Häusern Haithabu im Freigelände statt. Bitte planen Sie vom Museumsparkplatz bis zu den Häusern daher ca. 20 Minuten Fußweg ein.
+49 (0) 4621 813 122, service@landesmuseen.sh
120 min.
10 € (mit der kostenlos erhältlichen Museumscard für Kinder: 5 €). Bei Besuch mehrerer Ferienspäße in derselben Woche zahlen erw. Begleitpersonen am 1. Tag 10 €, danach nur 5 € pro Tag.
Knochen- und Geweihschnitzer waren in der Wikingerzeit versierte Handwerker, die sowohl Alltagsgegenstände, aber auch reich verzierte Dinge für den gehobenen Bedarf herstellten. Kämme, Nadeln, Spinnwirtel, Messergriffe, Spielsteine, Flöten und kleine Behältnisse entstanden in ihren Werkstätten. Als Rohmaterial verwendeten sie Geweih von Rothirsch und Rentier, Elchschaufeln, aber auch Knochen von Schwänen, Wild- und Haustieren. Wer wissen möchte, wie dieses Material verarbeitet wurde, sollte bei den Wikinger Häusern vorbei schauen. Geweihschnitzer Frank German ist vor Ort und zeigt dieses besondere Handwerk. Besuchende sind eingeladen auch selbst aktiv zu werden. Gegen eine kleine Unkostenpauschale können mit Säge, Feile und Putzwolle kleine Schmuckstücke gefertigt werden.
Ein kleiner Hinweis: Auch Wikinger brauchen Pausen. Bei unseren Wikingern handelt es sich zumeist um Freiwillige, die uns in ihrer Freizeit unterstützen. Bitte haben Sie daher Verständnis, dass die Vorführung nicht durchgehend präsentiert werden kann.
Erwachsene, Familien, Jugendliche, Kinder
Frank Germann
Landesmuseen SH
Der Museumsparkplatz befindet sich an der Haddebyer Chaussee / B76. Die Veranstaltung findet bei den Wikinger Häusern Haithabu im Freigelände statt. Bitte planen Sie vom Museumsparkplatz bis zu den Häusern daher ca. 20 Minuten Fußweg ein.
Materialgeld
zzgl. Eintritt
Bei Rebecca Otto dreht sich alles um das wikingerzeitliche Textilhandwerk. Neben einem spannenden Einblick in das Alltagsleben führt sie u.a. das Nadelbinden vor, eine in der Wikingerzeit gängige Methode der Textilherstellung, die später durch das Stricken abgelöst wurde. Auch das Spinnen mit der Handspindel sowie das Nähen und Färben sind Techniken, die sie während ihres Aufenthalts in Haithabu präsentiert.
Ein kleiner Hinweis: Auch Wikinger brauchen Pausen. Bei unseren Wikingern handelt es sich zumeist um Freiwillige, die uns in ihrer Freizeit unterstützen. Bitte haben Sie daher Verständnis, dass die Vorführung nicht durchgehend präsentiert werden kann.
Kinder, Familien, Erwachsene, Jugendliche
Anna Rebecca Otto
Landesmuseen SH
Der Museumsparkplatz befindet sich an der Haddebyer Chaussee / B76. Die Veranstaltung findet bei den Wikinger Häusern Haithabu im Freigelände statt. Bitte planen Sie vom Museumsparkplatz bis zu den Häusern daher ca. 20 Minuten Fußweg ein.
normaler Eintrittspreis, siehe Besuch
Reiche und mächtige Wikinger waren schon von weitem an ihren großen und prächtigen Schwertern erkennbar. Und ohne sein Messer ging kein Wikinger aus dem Haus. Aber auch Wikingerkinder trugen schon Messer und Schwerter - aus Holz. Wer es also den Kindern vor über 1000 Jahren nachmachen will, der kommt an diesem Wochenende nach Haithabu. Axel Gieger von der Wikingergruppe Opinn Skjold ist vor Ort und freut sich über zahlreiche "Schwertschnitzer".
Ein kleiner Hinweis: Auch Wikinger brauchen Pausen. Bei unseren Wikingern handelt es sich zumeist um Freiwillige, die uns in ihrer Freizeit unterstützen. Bitte haben Sie daher Verständnis, dass die Mitmachaktion nicht durchgehend präsentiert werden kann.
Familien, Jugendliche, Kinder
Axel Gieger
Landesmuseen SH
Der Museumsparkplatz befindet sich an der Haddebyer Chaussee / B76. Die Veranstaltung findet bei den Wikinger Häusern Haithabu im Freigelände statt. Bitte planen Sie vom Museumsparkplatz bis zu den Häusern daher ca. 20 Minuten Fußweg ein.
Materialgeld
zzgl. Eintritt
Der Stand der "Schildwerkstatt" hat geöffnet! Wer also seinen Haushalt um Holz-, Horn- und Eisenwaren erweitern möchte, findet hier eine reiche Auswahl an Reenactmentbedarf, die Wikingerherzen höher schlagen lässt. Also einfach vorbeikommen und stöbern!
Ein kleiner Hinweis: Auch Wikinger brauchen Pausen. Bei unseren Wikingern handelt es sich zumeist um Freiwillige, die uns in ihrer Freizeit unterstützen. Bitte haben Sie daher Verständnis, dass der Stand nicht durchgehend besetzt ist.
Erwachsene, Jugendliche
Tobias Molz
Landesmuseen SH
Der Museumsparkplatz befindet sich an der Haddebyer Chaussee / B76. Die Veranstaltung findet bei den Wikinger Häusern Haithabu im Freigelände statt. Bitte planen Sie vom Museumsparkplatz bis zu den Häusern daher ca. 20 Minuten Fußweg ein.
normaler Eintrittspreis, siehe Besuch
Die Wikingerfamilie Erichsen hat ihr Domizil mit Kind und Kegel in den Wikingerhäusern aufgeschlagen und gibt Einblicke in den Alltag einer Familie vor 1000 Jahren. Wie gestaltete sich das enge Zusammenleben dreier Generationen unter einem Dach? Wie sah ein typischer Tagesablauf aus oder wie muss man sich den Alltag der Kinder vorstellen? Neben den täglichen Hausarbeiten werden Einblicke in Brettchenweberei und Nadelbindung geboten. Vor dem Holzhandwerkerhaus kann man Reinhard Erichsen dabei zusehen, wie er Pfeil und Bogen, aber auch Gegenstände des täglichen Bedarfs wie Truhen, Mollen und Löffel fertigt.
Ein kleiner Hinweis: Auch Wikinger brauchen Pausen. Bei unseren Wikingern handelt es sich zumeist um Freiwillige, die uns in ihrer Freizeit unterstützen. Bitte haben Sie daher Verständnis, dass die Vorführung nicht durchgehend präsentiert werden kann.
Erwachsene, Familien, Jugendliche, Kinder
Familie Erichsen
Landesmuseen SH
Der Museumsparkplatz befindet sich an der Haddebyer Chaussee / B76. Die Veranstaltung findet bei den Wikinger Häusern Haithabu im Freigelände statt. Bitte planen Sie vom Museumsparkplatz bis zu den Häusern daher ca. 20 Minuten Fußweg ein.
normaler Eintrittspreis, siehe Besuch